BMPC 4K ab sofort im RENTAL!

Ready to go und ab sofort im Verleih!

Blackmagic Production Camera 4K

– 4x SSD 480GB
– 2x Bebob V-Mount Akku
– Chrosziel FollowFocus & Mattebox
– Marshall 5.6″ Monitor mit 2x Akku
– 35mm & 85mm F1.5 Walimex Optiken
– Thunderbolt Multidock zur Datensicherung und direkten Bearbeitung vom Dock aus.

JETZT im RENTAL!

Spielkinder willkommen! Just ask.

BM Multidock    BM KomplettsystemBebob V-MountMarshall Monitor

Black Magic Production Camera 4K – Erster Eindruck

Seit Montag, dem 24. März 2014 sind wir nun stolze Besitzer (oder sollte ich besser sagen Verwalter oder Verleiher?) einer der ersten ausgelieferten Black Magic Produktion Cameras, die in 4K aufzeichnen kann.

BMPC 4K

Ich möchte euch in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten einen kurzen Überblick darüber geben, wie es uns mit der Kamera ergeht / ergangen ist – etwas, was ich vergeblich im Netz gesucht habe.

Zunächst einmal zur Lieferung. Die Kamera kommt in einem schönen und festen Karton, der auch noch schick aussieht. Ein wenig fühlt man sich hier an Apple Produkte erinnert. Beim Auspacken kommt folgendes zum Vorschein: der Kamerabody, das Ladegerät (ein ziemlich wuchtiger Stecker aber immerhin mit austauschbaren Steckeranschlüssen, drei verschiedene liegen bereits bei) mit einem etwa 2m langem Kabel (das auf den ersten Eindruck zu kurz erscheint), ein Tragegurt (wer bindet sich eine Kinotaugliche Kamera um den Hals?!), ein Schnelleinstieg Folder (mehr als rudimentär), eine CD mit Kamerasoftware und Handbuch, eine CD mit DaaVinci Resolve 10, ein USB Stick als Dongle für die Lizenz. So weit, so fein.

Die Kamera selbst fällt durch ihr extrem hohes Gewicht auf, fühlt sich aber haptisch irre gut an, ein toller kühler Body für eine heiße Sommernacht. Die beiliegende Sonneblende ist aus fettem, weichen Plastik und schmiegt sich sanft in die dafür vorgesehenen Öffnungen. Kurzum, das Ding ist eine Wucht.

Nun zur Technik, die man sich, wenn man dann mühsam das Manual am PC geöffnet hat (hätte man das nicht beilegen können, schön gedruckt?), so langsam erarbeiten kann. Es ist nicht so, dass sofort alles schlüssig ist, aber zumindet fast, und unklare Buttons offenbaren ihr Fähigkeiten dann immerhin im Manual. Zunächst einmal zu den Anschlüssen, da das Erste was man macht ja in der Regel das Aufladen der Kamera ist. Auch hier weiche Plastikkappen, die man lösen und wegklappen kann – schöner wäre eine Lösung gewesen, wo man die Kappen lösen und verdrehen kann, sowas sorgt für längere Haltbarkeit. Bin gespannt was die Ersatzkappen kosten werden :-). Das fette Stromkabel ist dann auch schnell eingesteckt und der Ladevorgang beginnt. Sollte man zumindest meinen – leider fehlt dafür aber ein Indikator. Kein Lämpchen, kein leuchtendes Symbol, nichts. Um zu sehen, ob die Kamera auch lädt, muss man sie also einschalten. Ein blödsinniger Vorgang, da durch den hohen Stromverbrauch der Kamera das Ding kaum mehr lädt. Aber gut, da sieht man nun, dass geladen wird und ist erstmal beruhigt. Auch wenn ich nicht verstehe, wie die Anzeige, die beim ersten Einschalten 75% Akkukapazität angezeigt hat innerhalb von 3 Minuten auf 10% fallen konnte. Hier gilt es nachzubessern. Überhaupt sind die Stufen viel zu grob (100%, 75%, 50%, 25%, 10%), hier wünscht man sich etwas mehr Präzision, auch gerne noch eine Restdauer-Anzeige mit dazu.

BMPC 4K Anschlüsse

Da die Kamera nun schon mal an ist, steckt man natürlich auch noch schnell ein Objektiv auf (in unserem Fall ein WalimexPro 85/1.5 CDSLR), das geht super leicht, vor Allem wenn man eh schon EF Bajonett und Optiken gewöhnt ist. Dann nimmt man die Kappe ab, und sieht – nichts! Der erste Schreck ist groß, aber nachdem die Kamera irgendwann geladen ist, zeigt der Monitor dann auch ein Bild an, was er scheints ab 10% Ladung nicht mehr tut (wie lange dauert das Laden des internen Akkus eigentlich und wie lange soll der halten?! Wann und warum schaltet der Monitor ab? Wieviel Restzeit hat man zwichen den einzelnen Intervallen? – Diese Informationen findet man leider nirgendswo und kommt sich echt verlassen vor!)

Die SSD hatten wir schon im ausgeschalteten Zustand der Kamera eingelegt, auch das ein lustig Spiel, ein „wie rum“ Aufkleber im Deckel würde hier helfen, ebenso wie ein engerer Schacht der vermeidet, dass man mit der SSD erst einmal rumrühren muss um den Slot zu finden.

Der Kamera kann man einen eigenen Namen geben, das ist nett. Doch wie soll das Kind heißen? Julchen? Heidi? Darüber müssen wir noch nachdenken. Gerne würde man den Namen dann fest speichern, mit Passwort vielleicht, damit der nicht mehr geändert werden kann, sollte die Kamera einmal verlustig gehen, doch auch das leider Fehlanzeige. Sonst hätte man da schön Firmenname und Kontakt reinschreiben können, was einen Diebstahl und späteren Verkauf über Ebay zumindest erschwert hätte. Vielleicht wäre das eine Anregung?

Nachdem die Kamera nun im ausgeschalteten Zustand eine ganze Nacht (über 10 Stunden) geladen hat, schaltet man sie am nächsten Tag voller Freude ein und sieht: 100% Ladung. Toll, das hat schon mal geklappt. Dann stellt man noch die Parameter am Display ein wie Aufzeichungsmodus, Dynamic Range, Frame Rate, Monitorhelligkeit, ebenfalls Dynamic Rage (das finde ich echt praktisch, weil man sich das Bild im 4K-Film Modus, flach und unscheinbar oder im Videomodus mit gesättigteren Farben anzeigen lassen kann, grad wie mans braucht), SDI Overlays, heißt die Zusatzinfos bzw. Frames die am externen Monitor mit angezeigt werden sollen), Tonein- und Ausgänge und Pegel, ISO (200, 400, 800 – mehr hat das Ding nicht drauf??? – wie gut dass einem im Manual bei schlechten Lichtverhältnissen 1600 ASA empfohlen werden, guter Tipp!), White Balance (hier gibt es 6 Wahlmöglichkeiten zwischen 3200K und 7500K, allerdings keine(!) Möglichkeit eines manuellen Weißabgleichs!) und Shutter Angle (hier hätte ich mir eine genauere Erklärung dazu gewünscht, die im Manual ist mir hier zu rudimentär und unverständlich wenn man da nicht schon genau in der Materie ist). Vielleicht entdecke ich ja noch die eine oder andere Einstellmöglichkeit irgendwo – in Kürze waren die Feintuning-Tools leider nicht zu entdecken.

BMPC 4K Display

So, jetzt habe ich also endlich alles eingestellt (hat sicher so 3 Minuten gedauert, man schaut sich ja alles an und spielt mal alles durch), jetzt kann ich also loslegen. Aber was sehe ich da? Die Akkukapazität ist schon wieder bei 75% und nachdem ich 3 kleine 1-Minutenclips gedreht und gesichtet habe bei 50%. Das erscheint mir dann dochnach wie vor merkwürdig, ich denke ich werde BM mal dazu befragen müssen 🙂 Kann ja nicht angehen dass man für 5-10 Minuten drehen 10 Stunden laden muss. Hier gehört dringend nachgebessert. Ein Vorschlag meinerseits wäre z.B. schon mal, dass man den internen Monitor ganz abschalten können sollte, das würde bei Benutzung eines externen Monitors schon mal gut Strom sparen. Wenn man einen V-Mount dran hängen hat, sieht man den Bildschirm eh nicht mehr wirklich, warum muss der dann also vor sich hinleuchten?

In einen Cage, besonders den Titan Cage von Bebob, den wir benutzen, passt das Ding wie angegossen, selbst die Bohrungen für die Schrauben und die Löcher in der Kamera sind präzise und perfekt.

Nächste Woche kommt ein externer Marshall Monitor in 5.6 Zoll und zusätzlich zum bereits montierten Chrosziel Follow Focus auch noch eine Chrosziel Mattebox mit zwei Filtereinsätzen.

Und dann steht den nächsten Praxistests nichts mehr im Wege. Ich bin gespannt auf den Postpro-Workflow, der im Manual als ganz simpel dargestellt wird, insofern man die DaVinco Resolve Software benutzt. dazu haben wir ein Blackmagic 4x SSD Rack 19″ geordert, damit man die SSDs aus der Kamera schnell in den PC einlesen kann und auch direkt so weiter verarbeiten kann, damit man schon am Set eine Datensicherung und einen schnellen Workflow hat. Auch auf dieses Zusammenspiel und die Konfogurationsmöglivchkeiten sind wir gespannt (eine Disk einlesen, auf 3 speichern, ob das wohl geht?).

Sowei also unser erster Eindruck. Ich hoffe wir konnten euch schon mal einen kleinen Überblick verschaffen. Für ergänzende Anregungen, Tipps, Fragen, etc. bin ich jederzeit offen und freue mich über eure Kommentare!

Euer Oliver

Anonymous

Die OASIS freut sich, zusammen mit Jasmin Laubengaier an dem Kurzfilmwettbewerb von www.99fire-films.de teil genommen zu haben. Leider waren wir nicht bei den ausgewählten 99 Filmen mit dabei, die ins Publikumsvoting gingen. Aber wie heißt es so schön, Hauptsache man war mit dabei!

Allen, die den Film dennoch gerne sehen möchten, sei er hiermit ans Herz gelegt. Über Feedback und Kommentare freuen wir uns!

Anonymous